11. Juni 2012 um 19:49 UHR | 0 Kommentare

Crowdfunding [2]: Die Motivation oder Warum soll ich ein Projekt unterstützen?

Natürlich geht es dabei nicht nur ums Geld, weder für die Projektanbieter, noch für deren Unterstützer. Im Vordergrund steht der Spaß daran, etwas entstehen zu sehen.

Der Autor Craig Mod schreibt in seinem Blog über ein Buch, das er über Kickstarter finanziert hat, und beschreibt den Umstand, warum Kickstarter funktioniert mit folgenden Worten:

»With Kickstarter, people are preordering your idea. Sure, they’re buying something tangible — a CD, a movie, a book, etc — but more than that, they’re pledging money because they believe in you, the creator

Wer ein Projekt realisieren will, erhält nicht nur wertvolle, finanzielle Unterstützung, sondern in der Regel auch hilfreiche Kommentare und eine erste Fangemeinde. Wer selbst gerade keine zündende Idee hat, findet auf der Plattform vielleicht entweder das Projekt, das er auch schon immer mal machen wollte oder vielleicht zumindest eine Idee für das eigene, nächste Projekt. Wer einmal über Kickstarter oder startnext erfolgreich “gefundet” wurde, sollte natürlich später auch etwas an die Community zurückgeben. Das ist eigentlich schon Ehrensache.

Viele wichtige Aspekte finden sich insbesondere in Bezug auf Deutschland hier: http://crowdfunding.startnext.de/ Interessante Links zum Crowdfunding haben wir außerdem auf delicious zusammengetragen und mit den Tags ‘crowdfunding’ und ‘news’ versehen sowie, wenn zutreffend, mit ‘kickstarter’ oder ‘startnext’ ergänzt.

Und das funktioniert?

Wer jetzt erstmal skeptisch ist, dass da bei so kleinen Beträgen letztendlich viel zusammenkommt, dem sei gesagt: Ja, es funktioniert! Auch viele kleine Beiträge können einen Unterschied machen. So betont u.a. auch Leander Wattig, dass es sich bei Crowdfunding weniger um eine Nische, sondern um einen aufkeimenden Trend handelt, der insbesondere in den USA schon reichlich Fahrt aufgenommen hat. Die mit Sicherheit größte Plattform Kickstarter kann beispielsweise schon 2010 mit 3900 erfolgreiche Projekte und knapp 400.000 Unterstützer und ein Förderungsvolumen von fast 28 Millionen Dollar glänzen. Golem präsentiert uns die Zahlen für 2011, die die des Vorjahres noch um einiges übertreffen. So wurden fast 12.000 erfolgreiche Projekte mit fast 100 Millionen Dollar unterstützt. Mitte 2011 explodierten die Zahlen förmlich und erreichten über 10.000 erfolgreiche Projekte. Es bleibt nur zu hoffen und seinen Teil dazu beizutragen, dass die Zahlen auch auf startnext steil nach oben gehen.

An dieser Stelle möchten wir auch noch eine nicht unwichtige Besonderheit von startnext hervorheben. Startnext ist unseren Recherchen nach die einzige Plattform, die keine Gebühren erhebt beziehungsweise eine freiwillige Abgabe ermöglicht. Jeder Supporter (Unterstützer) hat die Möglichkeit, zusätzlich zu seinem Support eines Projekts, auch etwas an startnext zu spenden. Wir hoffen, dass sich dieses Modell durchsetzen kann, denn insbesondere wegen der weitaus kleineren Projektsummen, die erreicht werden können, tut so eine Gebühr – zusätzlich zur Steuer – gegebenenfalls nochmal ganz schön weh.

http://www.startnext.de/Blog/Blog-Detailseite/b/Das-Provisionsfrei-Modell-auf-Startnext-unser-Re-339

Let’s get crowdfunded

Warum nun die ganzen Informationen zu Crowdfunding? Ganz einfach, auch wir haben uns überlegt dieses Experiment zu wagen und sind mit Lesefutter nun auch auf startnext vertreten. Wir denken, dass es besonders spannend ist, eine Studienarbeit mit Hilfe von Crowdfunding und startnext zu realisieren. Wir haben bereits an anderer Stelle über die notwendigen Ausgaben und unsere Lösungsansätze berichtet, um so ein Projekt wie unseres realisieren zu können. Um so mehr hoffen wir, dass wir ausreichend Support erfahren, um das Projekt so großartig beenden zu können, wie viele von euch es sich mindestens ebensosehr wünschen, wie wir auch. Teilt unser Projekt, tragt es weiter und weiter und vielleicht entscheidet ihr euch ja auch unser Experiment zu unterstützen und damit in die Welt des Crowdfunding einzutauchen. Spenden, ne!

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